DAFÜR SETZE ICH MICH EIN
Soziales Miteinander über alle Generationen
Soziale Sicherheit ist die Grundlage einer funktionierenden Demokratie. Dübendorf muss eine Stadt bleiben, in der alle am gesellschaftlichen Leben teilhaben können – unabhängig von Einkommen, Alter oder Herkunft.
Dübendorf wird älter, gleichzeitig wachsen junge Familien heran. Hierfür braucht es bezahlbaren, altersgerechten Wohnraum, niederschwellige Beratungsangebote und ein qualitätvolles Pflegeangebot. Junge Familien brauchen bezahlbare Kinderbetreuung, damit Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gleichstellung und der Verbleib im Arbeitsmarkt gefördert werden. Wer arbeitet, muss vom Lohn leben können.
Menschen in schwierigen Lebenslagen – sei es durch Armut, Migration oder andere Herausforderungen – sollen den nötigen Schutz und die Unterstützung erhalten, die ihnen den Weg zurück in die Eigenständigkeit ermöglichen. Begegnungsorte, die Generationen verbinden, stärken den Zusammenhalt. Ein starker Service Public und ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot schaffen Lebensqualität für alle.
Ich setze mich dafür ein:
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dass bezahlbarer, altersgerechter Wohnraum geschaffen wird, die Altersstrategie konkret umgesetzt wird und ein optimales Pflegeangebot für alle Lebenslagen zur Verfügung steht
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dass die schul- und familienergänzende Betreuung fair unterstützt wird, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert wird
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dass Armut aktiv bekämpft wird und alle Menschen vom Lohn leben können
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dass Menschen, die Schutz und Unterstützung benötigen, diese unabhängig von ihrer Herkunft erhalten, respektvoll behandelt werden und die Sozialabteilung die nötigen Ressourcen erhält, um diesen Auftrag erfüllen zu können
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dass Begegnungsorte geschaffen werden, die Generationen verbinden, Teilhabe für alle ermöglichen und Barrieren im öffentlichen Raum abgebaut werden
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dass Kultur- und Freizeitangebote für alle Generationen gefördert und niederschwellig zugänglich bleiben
Bezahlbar wohnen – jetzt und in Zukunft
Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Wir alle brauchen, ungeachtet unserer ökonomischen Verhältnisse, ein Dach über dem Kopf. Für immer mehr Menschen im Grossraum Zürich ist das jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr.
Der Wohnungsmarkt richtet sich nach Rendite, nicht nach Bedarf. Die Folge: Wohnraum ist für breite Teile der Bevölkerung – von Familien über Alleinerziehende bis zu Rentner:innen und Menschen in Ausbildung – immer weniger bezahlbar. Viele werden aus ihrem Lebensraum verdrängt.
Unsere Städte müssen durchmischt bleiben! Nur wenn Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft zusammenleben, entsteht Verständnis für verschiedene Lebenswelten. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglicht echte Teilhabe.
Ich setze mich dafür ein:
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dass die Stadt einen Wohnbaufonds erhält, um Liegenschaften zu erwerben und bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum zu schaffen
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dass gemeinnützige Baugenossenschaften gefördert und bei Landvergaben bevorzugt werden
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dass Massnahmen zur Schaffung von preisgünstigem Wohnraum zum festen Bestandteil unserer Stadtplanung werden
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dass private Bauträger:innen durch Anreize und Vorgaben verpflichtet werden, erschwinglichen, flächeneffizienten und altersgerechten Wohnraum anzubieten
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dass Mieter:innen wirksam vor Verdrängung geschützt werden – durch strengere Regelungen bei Sanierungen und Kündigungen
Wirksamer Klimaschutz – Förderung des Langsamverkehrs
Auch Dübendorf muss den nötigen Beitrag zur Erreichung der internationalen und nationalen Klimaziele leisten. Unsere Stadt soll so schnell wie möglich klimaneutral werden. Die rasche Zunahme der Bevölkerung, mehr Arbeitsplätze sowie mehr Wohn- und Gewerbebauten bringen zwangsläufig mehr Verkehr und zunehmende Versiegelung mit sich. Gleichzeitig sind unsere Ressourcen endlich – ungebremster Konsum auf Kosten künftiger Generationen ist keine Option. Der Klimawandel zeigt sich heute bereits deutlich in heisseren Sommern und längeren Hitzeperioden, die besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen belasten.
Die öffentliche Hand muss beim Klimaschutz vorangehen. Eine nachhaltige Stadtentwicklung denkt in Kreisläufen statt in Wachstum um jeden Preis und berücksichtigt das Stadtklima aktiv. Mehr Grünflächen, Bäume und Wasserflächen kühlen unsere Stadt und schaffen Lebensqualität. Grundprinzip muss eine Stadt der kurzen Wege sein – zur Arbeit, zum Einkauf und für die Freizeit. Dabei sollen sich alle Verkehrsteilnehmenden gleichberechtigt und gefahrlos bewegen können. Biodiversität und klimaangepasste Stadtentwicklung müssen zum Standard werden, nicht zur Ausnahme.
Ich setze mich dafür ein:
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dass öffentliche Gebäude jetzt mit klimaneutralen Heizsystemen sowie Photovoltaikanlagen ausgestattet werden und Private durch Anreize wie höhere Einspeisevergütungen zur Nachahmung ermutigt werden
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dass die Revision der Bau- und Zonenordnung verbindliche Vorgaben für klimagerechte Stadtentwicklung, Biodiversität und minimale Versiegelung enthält und das Thema Nachhaltigkeit bei allen städtischen Prozessen immer mitgedacht wird
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dass der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr gezielt gefördert werden
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dass kommunale Velowege mit überregionalen Netzen verbunden und die ÖV-Linien ausgebaut werden
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dass in den Quartieren und im Zentrum Begegnungszonen, Tempo-30-Zonen und attraktive Plätze entstehen und Grünflächen, Bäume und Wasserflächen zur Hitzeminderung geschaffen und erhalten werden